Willkommen

Auf meiner Website möchte ich Sie mit einigen wissenschaftlichen Arbeiten und Artikeln bekannt machen, die in den vergangenen Jahren aus der Erfahrung meiner jahrzehntelangen Tätigkeit entstanden sind.

Ich war als Zentralasienberater im "Center for OSCE Research (CORE) nahezu zwanzig Jahre bis 2017 tätig. Dem ging von 1996 bis 1997 ein Auftrag als „Political Officer“ an der OSZE-Mission in Tadschikistan voraus. Es folgten Forschungsprojekte der Volkswagen-Stiftung zur Transformation des politischen Systems Tadschikistans sowie zu „Multilateralen Verfahren zur Abstimmung kooperativer Sicherheitsstrategien in der Regionalpolitik der OSZE“ am Beispiel Zentralasiens. CORE anvertraute 2001-2004 ein Dialogprojekt zum "Aufbau einer friedenserhaltenden Dialoglinie über die Koexistenz und Zusammenarbeit der Kulturen und Zivilisationen im OSZE-Raum" In einem überaus spannenden Projekt gelang es, „Vertrauensbildende Maßnahmen“ zu erarbeiten, „verabschiedet von den Teilnehmern eines informellen säkular-islamischen Dialogs in Tadschikistan“. Die Homepage widmet im Kapitel zu Tadschikistan diesem bisher einmaligen Anliegen säkular-islamischer Koexistenz größere Aufmerksamkeit. Mit „Zivile Prävention religiöser Radikalisierung in Zentralasien“ (2015-2017) sondierte ein weiteres vom Auswärtigen Amt gefördertes CORE-Projekt gemeinsam mit kasachischen, kirgisischen, tadschikischen und russischen Wissenschaftlern Erfordernisse und Möglichkeiten zur Terrorismusvorbeugung in Zentralasien.

Verehrte Leserinnen und  Leser, die Spezifik einiger der Sie erwartenden Schriften  charakterisiert,  dass deren Erkenntnisse  auch gemeinschaftlicher internationaler  Forschung entsprangen,  kollektiver wie individueller. Sie begegnen dieser Vielfältigkeit in Gestalt von  Mehrsprachigkeit einiger Texte. Diese Homepage erhält jene Texte in ihrem Original, sind sie doch Schöpfung kollegialen Austauschs mit Instituten und Partnern in Kasachstan, Kirgi-
sistan, Tadschikistan, dem Orientinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften, einerseits, sowie andererseits deutscher, Schweizer u.a. europäischer Partner. Für das Gelingen jenes Pluralismus spielte das „Zentrum für OSZE-Forschung des Instituts für Konflikt- und Friedensforschung“ (Hamburg) eine verbindende, schöpferische und engagierte Rolle. Dafür gebührt Dank!

Meine bisherige Arbeit

  • geboren 1937 in Berlin
  • 1956 bis 1963: Studium am Institut für Internationale Beziehungen, Moskau, mit Spezialisierung für Türkei, Iran, Afghanistan, Absolvent, Abschluss: Diplom-Staatswissenschaftler
  • 1973 bis 1977: Promotion am Institut für Internationale Arbeiterbewegung Berlin und Abschluss als Dr. rer. pol.

Funktionen: 

  • 1964 bis 1990: Außenministerium der DDR
    Bereich Arabische Staaten; vor Ort tätig in Ägypten, Jordanien 
  • Sektorleiter Irak, Iran, Afghanistan 
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stellvertretenden Außenministers für Asien und Afrika 
  • 1982 bis 1987: Botschafter der DDR im Staat Kuweit
  • 1987 bis 1990: Abteilungsleiter 
  • Nach 1990: OSZE-Mission in Tadschikistan; Zentralasienberater am Zentrum für OSZE-Forschung (CORE), 
  • Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg mit Schwerpunkt OSZE- und Zentralasienforschung – zivile Konfliktprävention, Transformation, politischer Islam, säkular–islamisches Verhältnis, politische Prozesse.
  • 2017: Verleihung der Dr. h.c.-Würde am Orient-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften

Jüngere Publikationen u.a.:

  • Dialog und Transformation 25 Jahre OSZE- und Zentralasienforschung, Nomos;
  • Islamischer Aufbruch in Zentralasien -Spezifika religiöser Radikalisierungsprävention, OSZE-Jahrbuch Bd. 24, 2018;
  • Friedliche Koexistenz in unserer Zeit – Der neue Kalte Krieg und die Friedensfrage, WeltTrends, 2021;
  • „Regelbasierte internationale Ordnung“ versus post-koloniale Emanzipation - Grenzen und Sackgassen eines globalen Hegemonieprojekts, WeltTrends, 2022

Menü Internationale Politik

Diese Sie erwartende Thematik besetzt Platz Eins, kann sie doch die Entwicklung anderer Länder sowie deren internationale Beziehungen beeinflussen. Sie finden deshalb in dieser ersten thematischen „Schublade“ i.A. Studien und Analysen grundsätzlichen Charakters, wie: „Regelbasierte internationale Ordnung“ versus post-koloniale Emanzipation – „Grenzen und Sackgassen eines globalen Hegemonieprojekts“; „ Friedliche Koexistenz der Staaten – Gebot unserer Zeit“; „Friedliche Koexistenz in unserer Zeit - Der neue Kalte Krieg und die Friedensfrage“; Peaceful Coexistence in Our Time - The New Cold War and the Question of Peace“; „Amerikas eurasische Hegemonieansprüche“.

Menü Naher Osten

Europa und Nahost; Friedliche Koexistenz Europa-Nahost ; Ausweg aus dem Terrorismusdilemma muss gefunden werden, Die „‘Zeitbombe‘ Nahostkonflikt mit der ungelösten Palästina-Frage und dem Schicksal des palästinensischen Volkes als Kern, wurde seit 1947 niemals entschärft. „Die Frage des palästinensisch-israelischen Konflikts ist die Wurzel der Probleme der Arabischen und Muslimischen Welt. Sie ist ihr großer destabilisierender Faktor.“ (Prince Turki Al FAISAL Al Saud, The Afghanistan File, Arabian Publishing, 2021, S. 193.) - Nahöstliche Einsichten des Autors aus diplomatischem Dienst.

Menü Zentralasien

Heute ein sich dynamisch entwickelnder Subkontinent in Eurasiens Mitte. Entstanden aus post-sowjetischer Unabhängigkeit erst 1992 hatten sie schmerzhafte Transformationsprozesse ihrer Wirtschafts- und politischen Systemen zu durchlaufen. Eine angespannte Wegesuche zwischen westeuropäischer Demokratie und nationaler Identität war zu bewältigen. Es war jene Periode, in welcher der Autor 1996 im OSZE-Auftrag in deren Mission in Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe bei der Befriedung eines Bürgerkriegs (1992-1997) Einblick in jene Prozesse bekam. Er verfolgte seitdem die Problematik „Transformation und Konflikt“ für die Region kontinuierlich.

Menü Zeitzeugen

Als Zeitzeugen auf internationaler Ebene des Vereinigungsprozess von BRD und DDR fasste deren „Verband für Internationale Politik und Völkerrecht“ in seiner „Blauen Reihe“ Einsichten und Erkenntnisse von DDR-
Diplomaten wider aus „Gesprächen mit Nachbarstaaten in Sachen, die deren „Sicherheit betreffen. “ Die Schrift „DDR-Diplomaten und die deutsche Einheit“ enthüllt Sachverhalte.

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